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Bartels, Schwedler

Die Literatur-Aktivisten Dominik Bartels und Jörg Schwedler lesen satirische Geschichten über das Leben im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie verwandeln sie dabei jeden Veranstaltungsort in den VEB Literaturbetrieb, das Kombinat für Wortkunst oder in die LPG Satire.

Programm: Die ultimative Ossilesung

Teil 1 bis 2

Die Show ist eine Mischung aus Lesung und Comedy. Seit über fünf Jahren touren die beiden Autoren damit durch das Land. Hüben wie drüben. Die Lesungen haben sich herumgesprochen. Sie sind äußerst unterhaltsam und meistens ausverkauft.

Was die zwei erfahrenen Lesebühnenautoren präsentieren, ist jedoch keine Ostalgie-Show, sondern mehr einen augenzwinkernden Rückblick auf die Kindheit als Pionier, das Älterwerden im wilden Westen und die Absurditäten im Alltag zwischen Plattenbau und Pioniernachmittagen. Dazu wird stilecht Pfeffi serviert und über die DDR philosophiert. 

Nach erfolgreichen Shows nutzt “Die Ultimative Ossilesung” nun weiterhin die volle Reisefreiheit.


Diese Lesung ist Volkseigentum! Vielleicht bald in deiner Stadt?


Sehen Sie hier einen TV-Bericht zum zweiten Teil von "Die ultimative Ossilesung":

Erschienen am 25.09.2018 auf TV Schwerin

Sehen Sie hier einen Ausschnitt aus dem ersten Teil der "Die ultimative Ossilesung":

Weitere Videos und Informationen zu dem Programm lassen wir Ihnen auf Anfrage sehr gerne zukommen.

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Hörproben aus den Live Programmen.

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich exklusive Live Mitschnitte aus dem Programm anzuhören. 

Tel: + 49 (0) 1577 98 51 000

Rezensionen

Bericht zum Programm "Die ultimative Ossilesung"  aus "Wolfsburger Zeitung" vom 07.10.2018 


Ein Pfeffi auf das Ossi-Land

"Die Literatur-Aktivisten Dominik Bartels und Jörg Schwedler lesen in Koserow satirische Geschichten über das Leben im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat.

Koserow . “Wir hatten ja nüscht“ gilt hierzulande noch immer als so oberflächliche wie offenbar falsche Begründung für den Staats- und politischen Bankrott des einst so zukunftsfroh gestarteten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates. Dabei hatten wir hier zwischen Thüringer Wald, Börde und Insel Usedom von vielem jede Menge: Arbeit etwa, also auch Arbeitsplätze, kluge wie entschlossene Leute, genauso wie Schulden und verrottete Altstädte, einen weltrekordverdächtigen Alkoholkonsum und ein Höchstmaß an Kreativität, mit der geschickte Hände in einem unvergessenen Naturalhandel privater Natur so ziemlich jede Mangelerscheinung beheben konnten. Zwischen all den damit einhergehenden Miseren und Erfolgen blättern zwei talentierte „Schreiberlinge“ in ihren privaten Erinnerungen an das Ossi-Land. Dominik Bartels und Jörg Schwedler tun dies mit Treffsicherheit und Ironie. Bisweilen mutiert sie gar zu bitterböser Satire.


Die Autoren greifen auf der von FDJ- und Pionierfahne dekorierten, kleinen Bühne so ziemlich alles auf, was den DDR-Bürger einst umtrieb: die Fernsehmarke Raduga, die Reisefreiheit, das „Kreuz des Südens“ beim ersten Besäufnis und die „sozialistische Produktionsarbeit“ in der systemtreuen Schule; die Sorgen bei der Aufnahme von West-Hits mit dem irgendwie ergatterten Kassettenrekorder und das kreative Potenzial, sich aus nahezu „nüscht“ modern zu kleiden. Dort, wo der Abend Interaktion braucht, lassen sich die Gäste nicht lumpen, mit eigenen Reminiszenzen gestaltend einzugreifen. Auch davon leben die Autoren. Sprachlicher wie inhaltlicher Punktsieger war für den Rezensenten die Erinnerung an den DDR-Rummel, die „Walzerfahrt“ als Anmache-Station früher Pubertäre, gerichtet an ihre Angeschmachteten; gleichwohl wissend und immer wieder neu erfahrend, dass sie gegen die Konkurrenz der mit Spiegelbrille und „echten Jeans“ unschlagbaren Schaustellertypen letztlich ohne jede Chance waren. Das war punktgenau getroffen wie auch die Zeremonie des Begrüßungsgeldempfanges, die Verwendung von Kuba-Apfelsinen für die Dämmung auf dem Bau und die ewig präsente Dederon-Kittelschürze.


Zwei nette Ideen sind gesondert erwähnenswert: Zur Begrüßung gab es giftgrünen Pfefferminzlikör aus Nordhausen, mit dem das Spirituosenunternehmen die Ossilesung unterstützt. Sehr cool auch das Entrée: Bartels und Schwedler stellten sich gegenseitig mit schulischen Gesamteinschätzungen, die sie ihren Zeugnissen entnahmen, vor.”

“Das ist gekonnte politische Satire”

“Garantiert unzensiert begeben sich die drei satiregeladenen, im real existierenden Sozialismus herangewachsenen Alltagspoeten mit geballter Lesebühnen- und Lebenserfahrung „hüben wie drüben“ auf eine Reise in die Vergangenheit.”

“In einer Wanderausstellung präsentierten die Lese-Ossis Erinnerungsstücke aus dem real existiert habenden Sozialismus. Dazu eine Nachwende-CD mit Mitschnitten der letzten Sitzungen des SED-Zentralkomitees: ,Der Sound des Untergangs.'”

Für Ihre Unterlagen!

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Bartels, Schwedler - Die ultimative Ossilesung

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